Die dritte Ausstellung zum Projekt "Transformation Phoenix" in der VHS in Recklinghausen vom 4. Februar bis Ende April 2019

Die zweite Ausstellung zum Projekt "Transformation Phoenix" im Hotel Vienna House Easy in Castrop Rauxel vom 4. August bis 31. Oktober 2017

An dieser Stelle unseren herzlichen Dank allen Beteiligten für das gute Gelingen der Ausstellung 2016.

Team MöWe

Finissage der Ausstellung "Tranformation Phoenix" ist am 25. Juni um 18 Uhr im Rahmen der ExtraSchicht -- Die Nacht der Industriekultur -- im Hoesch-Museum Dortmund

Ausstellungsende ist Sonntag, der 26. Juni 17 Uhr

Vernissage zur Ausstellung Transformation Phoenix am 10. April im Hoesch-Museum Dortmund Musik: Jazzbaguette: Bernd Jakob, Dr.Manfred Möhl und Armin Runge Kamera: Manfred Riep

Bilder:  Wolfgang Seidel

 

Was hat uns bewegt, eine Ausstellung zu planen?

Eine Besichtigung der Hermannshütte und des Hochofenwerkes in Dortmund-Hörde, bei der eine Vielzahl von Fotos entstanden sind, hat 9 Mitglieder der Gruppe AudioVision Dortmund dazu bewegt, den Zustand und die Transformation der beiden ehemaligen Stahl-Standorte in einer Fotoausstellung zu präsentieren.

Darüber hinaus war die Hermannshütte viele Jahre der Arbeitsplatz von Manfred Weber, der 45 Jahre mit den Stahlwerken in Dortmund und später auch in Duisburg eng verbunden war.

Alles ist im Fluss, nichts bleibt auf Dauer so, wie es einstmals erdacht, erstellt oder erbaut worden ist.

Dieses Factum beschränkt sich aber nicht allein auf die sichtbaren Elemente, sondern bezieht auch die soziale Komponente mit ein. An den beiden ehemaligen Werksgeländen kann man diese beiden, ganz verschiedenartigen Veränderungen, sehr gut beobachten.

Die Region um die alte Hermannshütte ist nach dem Abriss einer komplett neuzeitlichen Nutzung zugeführt worden. Neues Leben zog hier ein. Andere soziale Verknüpfungen entstanden und verbinden sich heute mit einem veränderten „Gegenständlichen“, rund um den inzwischen entstandenen Hörder See, dem PHOENIX-See.

Dem Hochofenwerk Phoenix wurde ebenfalls „das Leben“ entzogen – die Arbeiter, die Menschen. Ein Teilbereich dieses Monumentes liegt brach und unterliegt nun einem Prozess des natürlichen Vergangs. Andere Bereiche der alten Werksflächen wurden wieder neu besiedelt und zukunftsorientierten Nutzungsmöglichkeiten zugeführt. So sind auch hier soziale Verknüpfungen entstanden, die die menschlichen und wirtschaftlichen Perspektiven in diesem Bereich positiv beeinflussen.

 

Diese unterschiedlichen Verwandlungen der beiden Werke und ihrer Relikte zu dokumentieren und kreativ aufzuarbeiten, hat sich unsere Gruppe zum Ziel gesetzt. In einer Reihe von Bildern, Fotobüchern und AV-Schauen soll mit dieser Ausstellung der Wandel einer ehemaligen Stahlregion aufgezeigt werden.

Die an diesem Projekt beteiligten  Künstler haben jeder auf seine eigene, persönliche Weise diesen Wandel verstanden, aufgegriffen und „ins Bild“ gesetzt.

 

Einladungsflyer zur Vernissage

 

    Pressemitteilungen der Tageszeitungen WAZ, RuhrNachrichten, WR:  

    Text: Oliver Volmerich, Fotos: RN-Foto Menne